Padjalantaleden im Winter 

[Fotos: Martin Böhm / fairoutdoor.de | Text: Stefan Böhm / Martin Böhm]

 

Prolog

vor dem Akkhamassiv
vor dem Akkhamassiv

Das Asphaltband zieht sich, einer fährt, einer schläft. 3000km ein Weg. Wir (mein Bruder Martin und ich) sind unterwegs zur letzten Wildnis Europas im hohen Norden Schwedens. Der kleine Golf ist bis unter das Dach mit Ausrüstung voll geladen, Ski, Pulka und alles was wir für 15 Tage Wintertour benötigen, stapelt sich im Kofferraum. Der Grenzwächter nach der Öresundbrücke hat wohl keine Lust unser gesamtes Gepäck zu durchsuchen, leuchtet in den Kofferraum und fragt nur kurz woher – „south Germany“ , wohin – „north Sweden“, wünscht uns „a nice trip“ und verschwindet wieder in der Dunkelheit. Keine 30 Sekunden später singt wieder der Asphalt sein Lied. Irgendwann biegen wir rechts ab, werfen unser Zelt auf den Boden und schlafen ein paar Stunden.

frisch Gepackt
frisch Gepackt

1000km später erreichen wir unser vorläufiges Ziel: Arrenjarka Camp Ground – das Tor zum Sarek Nationalpark. Den letzten größeren Ort - Jokkmokk – haben wir für die letzten Einkäufe genutzt. Die wohl beste Investition waren ein paar Steigfelle für Martins Ski…
Gerne nutzen wir die Möglichkeit ohne Gepäck die nähere Umgebung zu erkunden, das Material testen und prüfen. Die Sauna und die warme Hütte gestalten den Aufenthalt auf dem Campingplatz sehr angenehm.


Es geht los… vielleicht

kleine Testtour
kleine Testtour

Wir müssen bereits um 4.30 Uhr aufstehen, damit wir den Bus erreichen, der uns über Jokkmokk nach Ritsem - unserem Startpunkt für die Tour – bringen soll.. Das öffentliche Verkehrsnetz in Schweden gilt zwar als Vorbildlich, leider müssen wir aber feststellen dass es auch hier Sommer und Winterfahrpläne gibt. Erst ab April fährt der Bus direkt von Jokkmokk nach Ritsem. Es ist erst März und so müssen wir eine kleine Odyssee über Gallivare in Kauf nehmen. Eine weitere Nacht in der STF Stugan Ritsem ist unausweichlich, wir kommen erst spät, gegen 18.30 Uhr dort an. Die Hütte wird von einer Ausflugsklasse schwedischer Gymnasiasten in Beschlag genommen, die uns etwas befremdlich anschauen als wir unsere schwer bepackten Pulkas auf ‘s Zimmer wuchten.


Es geht los… endlich

es wird ernst
es wird ernst

Das Wetter ist nicht unbedingt berauschend, dafür ist die ca. 14km Etappe über den See recht einfach, weil Topfeben. Die ersten Anstiege erwarten uns am anderen Ufer, das Pulka zeihen ist dann doch anstrengender als erwartet – oder erhofft.
Unser erstes Schneelager errichten wir ca. 1 km nach der Akkastugan. Wir braten uns zwei frische Koteletts mit Reis und Gemüse – schon praktisch wenn man seine Gefriertruhe hinter sich herzieht!


Ein bisschen Wind

Der Wind bläst, das Pulka bremst
Der Wind bläst, das Pulka bremst

Wolken und leichter Schneefall begrüßt uns am Morgen, wir folgen einer Scooterspur, das macht uns das Fortkommen erheblich einfacher. Am Kutjaure zeigt der Schwedische Winter zum ersten Mal seine Zähne und sorgt mit kräftigem Gegenwind für eine ziemlich unangenehme und anstrengende Seeüberquerung. Nur wenige hundert Meter von Unserem Letztjährigen Startplatz finden wir eine windgeschützte Stelle an einem Fluss. Hier wartet ziemlich tiefer Schnee auf uns, der Lageraufbau geht etwas länger, nach Abendessen und einem kleinen TmR® (Tee mit Rum) fallen wir recht früh in die Schlafsäcke.


Ein bisschen viel Wind

nach dem Sturm
nach dem Sturm

Wenn der Schwedische Winter am Vortag seine Zähne gezeigt hat, so präsentiert er uns heute sein großes mit Reißzähnen garniertes Maul. Am Vormittag geht ’s noch verhältnismäßig sanft zu, der Wind nimmt aber stetig zu und wird im Laufe des Tages zum ausgewachsenen Schneesturm. An Martins Ski bricht eine Bindung. Wir flicken das mit ein paar Spannriemen provisorisch zurecht und erkämpfen uns im Wind weiter Meter um Meter. Die Scooterspuren sind verschwunden, der Wind wird immer heftiger und so schaffen wir gerade einmal knapp 10km an diesem Tag. In der Nähe der Samensiedlung Sallohaure müssen wir unseren Kampf gegen die Gewalten der Natur aufgeben. Kein Windgeschützter Fleck in der Umgebung, auf der Karte ist im größeren Umkreis nichts zu entdecken, sehr bald wird das Tageslicht der Nacht weichen – es muss dringend eine Unterkunft her. Mithilfe von Schneeschaufeln und einer Schneesäge bauen wir innerhalb kurzer Zeit eine Schneemauer als Windschutz. Trotz Schutzwall wird der Zeltaufbau zur Qual.
 Körperlich ziemlich am Ende suchen wir Schutz in den dünnen Stoffwänden. An Kochen ist nicht zu denken. Aus Weizennotrationsriegeln mit Marmelade bereiten wir uns ein karges, dafür Nahrhaftes Mahl. Der Wind tobt mit aller Gewalt, Schneestaub wird durch das Material des Innenzeltes herein gepresst, jeder liegt in voller Montur tief vermummt im Schlafsack, hofft dass das Zelt hält. Psychisch und physisch befinden wir uns an der Belastungsgrenze. Erstaunlich zu welchen Leistungen Körper und Geist fähig sind wenn die Situation bedrohlich wird.
Gegen 2 Uhr schläft der Wind - und mit ihm wir - endlich ein. In einer kurzen und traumlosen Nacht kommen wir wieder einigermaßen zu Kräften.


Die Ruhe nach dem Sturm

grandiose Landschaft
grandiose Landschaft

Der Morgen entschädigt uns mit absoluter Windstille, glasklaren Himmel und strahlendem Sonnenschein. Bei -23 Grad können wir endlich den Kocher anschmeißen und uns mit frischem Kaffee, Tee und einem ausgiebigen Frühstück stärken. Langsam aber sicher kehren die Lebensgeister wieder zurück.
 Erst spät schaffen wir den Aufbruch, das gesamte Material muss ausgegraben werden, der Wind hat alles vergraben. Wie ein Meer aus Eis liegt eine starre Schneeschicht auf dem Land und erschwert uns das vorankommen. Die schlechten Bedingungen und einige steile Anstiege lassen die 10km Etappe bis zur Laddejakkastugan zur Qual werden. Nur auf Schneeschuhen bewältigen wir den letzten Abschnitt zu den STF Hütten, zu Steil ist es für Ski und Pulka. Gott sei Dank ist eine der Hütten im Winter immer als Notraum geöffnet, wir beschließen einen Ruhetag einzulegen. Auch unser Material muss dringend gepflegt werden. Schnell sind die Schlafsäcke zum trocknen aufgehängt, die restliche Ausrüstung in der ganzen Hütte verteilt. Nach einem ausgiebigen Abendessen bei einer Tasse TmR® machen wir es uns in der mittlerweile warmen Hütte so richtig gemütlich und sinken bald in die Polyesterfedern.

Abendstimmung
Abendstimmung

 Unseren Ruhetag verbringen wir bei herrlichem Wetter in und um die Laddejakkastugan. Martin kann seine Bindung einigermaßen in Ordnung bringen und auch das Zelt entspannt sich in der Sonne, nach dem ich die letzten Schneereste aus den Ritzen und Taschen geklopft habe. Das wunderschöne Wetter, die absolute und fühlbare Stille, die herrlich klare Luft und die beeindruckende Landschaft entschädigen für die bisherigen Strapazen.


Winterfieber

Nach einer sehr erholsamen Nacht starten wir zur nächsten Etappe. Über einen weiten Pass ziehen wir unsere Pulkas, vor uns öffnet sich das unglaublich schöne Panorama rund um den See Virihaure. Die schiere Weite des Landes, die Stille und Ruhe der Winterlandschaft, die mächtigen Berge am Horizont, die gigantische Aussicht auf den See ziehen uns immer wieder in Ihren Bann. Wir Rasten ausgiebig. Kein Wölkchen trübt Himmel oder Sicht, die zügige Abfahrt vom Pass herab wird zum wahren Genuss. Das Land zeigt sich von seiner allerschönsten Seite, das Winterfieber hat uns absolut gepackt.
 Damit das Winterfieber nicht allzu hoch wird, werden sich die letzten 3 km der Etappe erheblich anstrengender als erwartet. Wir müssen mit unseren Pulkas steile Hänge queren, das schwere Gepäck zieht die Schlitten immer wieder bergab. Nur mit hohem Kraftaufwand lassen sich die Pulkas vorwärts ziehen, sie hängen immer wieder im 90 Grad Winkel bergab neben uns und nicht – wie es sein sollte – hinter uns. Dadurch zieht es uns immer wieder in Richtung See, nicht auszudenken wenn jetzt das Zugestände bricht.
 Es hält. Im Gegensatz zur Befestigung per Kabelbinder am Pulka. An Martin’s Schlitten reißen bis auf einen alle Kabelbinder. Gerade so kann er das Pulka halten. Wir sichern zusätzlich mit Reepschnur, damit der Schlitten nicht unkontrolliert davon schießt falls alle Kabelbinder reißen.
 Irgendwann erreichen wir dann den auf 580m Höhe liegenden Virihaure. Auch hier finden wir eine geöffnete STF Hütte (Arasluoktastugorna) vor. Seit dem Schneesturm sind wir nicht übermäßig wild aufs Zelten und wir verbringen die Nacht in der Hütte. Diesmal teilen wir uns die Hütte mit 2 Norwegern, auch sie sind mit Ski unterwegs. Die Gespräche ziehen sich bis in die Tiefe Nacht, jeder hat so seine Tipps, Tricks und Geschichten auf Lager. Treffen mit anderen „Outdoorern“ gestalten sich immer wieder höchst interessant und abwechslungsreich.


Der Schein trügt

dir Kirche im Dorf
dir Kirche im Dorf

Laut Karte erwartet uns auf der folgenden Etappe einfaches und gleichmäßiges Gelände. Von wegen. Ein ständiges auf und ab von wenigen, dafür umso steileren Metern, schwierigste Schneeverhältnisse und Seeeis mit fragwürdiger Tragfähigkeit lassen die Etappe zur ekligsten der gesamten Tour werden. Nur in den Pausen bei einer warmen Brühe und einem „Power Bar“ oder einem Stück Schokolade können wir die Schönheit der Landschaft bewundern. Quälend ziehen sich die nur 10km bis zur nächsten Hütte in die Länge. Irgendwann stoßen wir auf eine Scooterspur, es kann also nicht mehr weit bis zu Samensiedlung sein. Wenig später erreichen wir eine Ansammlung Hütten inklusiver „Kirche“ – einem kleinen, Samentypischen Rundbau mit Kirchturm (vier Bohlen, kleine Plattform, Glocke). Hier treffen wir einen Engländer, alleine unterwegs, seine Frau sei Psychologin. Iin Selbstdiagnose stellt er einen schweren „snow melting defect“ fest. Den ganzen Abend ist er am Schnee schmelzen. Der arme…


Gruppentreffen

Wunderschönes Wetter erwartet beim aufstehen, allerdings zerrt der Wind schon wieder an der Hütte. Wir starten in Aussicht auf eine 18km Etappe mit gut 350 Höhenmetern. Hört sich halb so wild an. Mit Gegenwind und etwa 40kg im Rücken fordert es doch einige Reserven. Pausen sind fast unmöglich, trotz Windstopper und Thermounterwäsche kühlt der Wind den Körper innerhalb von Minuten aus. Frierend machen Pausen nur halb so viel Spaß, so bringen wir die Etappe in nur 5 Stunden statt der veranschlagten 7 bis 8 hinter uns. Die einzige Annehmlichkeit stellt eine Scooterspur die uns bis Arrenjarka nicht mehr verlässt und uns einige Anstrengung ersparen sollte. Auf dem gepressten Schnee laufen Ski und Pulka um einiges besser, nur Martin muss regelmäßig mit seiner kaputten Bindung kämpfen.

entspannter Abend
entspannter Abend

 Unser Ziel ist die auf etwa 900m liegende Hüttenansammlung der STF Tuottarstugorna. Wir liegen zeitlich sehr gut und möchten dort nochmal einen Ruhetag einlegen. Diesen haben drei Deutsche gerade hinter sich als wir die Hütte betreten. Schnell kommen wir in Gespräch, es werden Reiserouten, Erfahrungen, Anekdoten und Planungen für zukünftige Touren ausgetauscht. Besonders im Ausrüstungsbereich entspinnen sich die interessantesten Diskussionen über Ski, Pulkas, Zelte, GPS und vieles mehr. Wir uns schon für „Equipmentfetischisten“ gehalten, aber was die 3 da durch die Pampa schleifen, lässt uns die Augen aufreißen. Besonders Martin freut sich als ihm einer der Jungs sein Satelliten Telefon zur Verfügung stellt. Damit kann er seine Frau mit einem Lebenszeichen überraschen.

Spaß im Schnee
Spaß im Schnee

Nachdem dann zur Feier des Tages noch einiges von unserem Rumvorrat seinen Weg in den Tee gefunden hat, findet sich der Schlaf ein wenig schneller als sonst.
Am nächsten Tag locken uns hohe Schneewechten und eine grandiose Aussicht auf die schroffen Berge des Sarek Nationalparks vor die Hütte, wir genießen es ohne Gepäck durch den Schnee zu toben und uns durch den Tag treiben zu lassen.


Der Weg ist das Ziel

Ohne festes Ziel starten wir am nächsten Tag. Ein paar Kilometer führt der Weg über eine Hochebene bis uns eine herrliche Abfahrt in das Terradalen Tal bringt. Wir kommen sehr schnell voran, rasten bei bestem Wetter an der Terraluoppalstugan. Es ist früher Mittag und wir fahren weiter in das wunderschöne Tal. Von schneebedeckten Stellhängen umrahmt tauchen wir weiter hinab, passieren die Baumgrenze. Erst vereinzelte kleine Sträucher, dann die ersten Bäume die klein und verkrüppelt um ’s überleben kämpfen, später erste kräftige Kiefern und schließlich ein lichter Wald. Leicht bergab führt uns der Weg durch das schönste was die Natur hier zu bieten hat. Unseren Lagerplatz schlagen wir mit herrlicher Aussicht auf den Berg Staika auf.


Der Weg ist die Qual

ein Winterlager will vorbereitet sein
ein Winterlager will vorbereitet sein

Wir kommen früh aus den Federn und folgen weiter der Scooterspur durch das Terradalen. Die bewirteten Hütten Sammarlappastugan und Tarrekaisestugan nutzen wir als kurze Rastplätze, wir möchten an diesem Tag noch bis zur Njunjesstugan. Das wäre dann mit ca. 24 km die längste Etappe der Tour und ermöglicht es uns am nächsten Tag Kvikkjokk zu erreichen. Bis zur Tarrekaisestugan laufen wir zügig und angenehm, das stetige leichte Gefälle kommt meinen langen Cross Country Skiern sehr zu gute und ich kann es laufen lassen. Martin muss sich mittlerweile mit 2 gebrochenen Bindungen herumschlagen, außerdem hat er Steigfelle auf den Ski, so muss er sich etwas mehr anstrengen.
 Die lange Etappe vom Vortag und die bereits bewältigten Kilometer lassen die letzten 7km bis zur Njunjesstugan zur schweren Anstrengung werden. Es zieht sich deutlich länger als gedacht, irgendwann wird’s eklig. Auch die Scooterspur ist nicht immer hilfreich. Der Weg ist stellenweise tief ausgegraben und die Pulkas zerren beim darüber wuchten im Rücken. Dann taucht endlich das lang ersehnte Schild zur Hütte auf. Vor der Hütte finden wir die Pulkas der 3 Deutschen wieder, ein großes Hallo und wir verbringen einen sehr angenehmen – wenn auch recht kurzen - Abend in der Hütte und fallen früh in die Schlafsäcke.


Zurück in die Zivilisation

Die letzten 18km führen uns nach Kvikkjokk. Ein paar kleinere Hügel im flachen Gelände lenken uns nur mäßig von dem Gedanken an die Saune auf dem Campingplatz ab. Die Anstrengungen der letzten 2 Wochen fordern ihren Tribut, wir kommen langsam voran. Von vielen Pausen unterbrochen, erreichen wir irgendwann Kvikkjokk. Unterwegs habe ich zur Stärkung von Körper und Geist sämtliche Vorräte an Power Bar, Schokolade und Nüssen vernichtet. Ich will nicht wissen was ich an diesem Tag an Kalorien aufgenommen hab, es muss 5stellig gewesen sein.
 Im Ort treffen wir an der STF Hütte auf einen Bewohner Kvikkjokks – von denen gibt’s im Winter allerdings nur 16, keine Kunst also. Er besorgt mir eine Mitfahrgelegenheit nach Arrenjarka. Mit den Ski wollen wir die ca. 20 km nicht laufen, es geht nur geradeaus über einen See und wir wollen sowieso nur noch in die Sauna…
In Arrenjarka hole ich das Auto. Zurück nach Kvikkjokk, das Gepäck ins Auto und wieder ab auf den Campingplatz. Wir bekommen wieder unsere alte Hütte, nach dem gröbsten Auspacken geht’s rüber ins Restaurant des Campingplatzes, man serviert uns ein Rumpsteak der Extraklasse mit frischem Gemüse und Salat, dazu ein bisschen Wein. Die frischen Zutaten sind ein Festmahl zum Abschluss der Tour. Genau das Richtige nach den Anstrengungen der letzen Tage. Ein entspanntes Bierchen in der Sauna lässt die vergangenen Strapazen schnell vergessen und wir planen schon die nächste Tour in dieser Gegend.


It’s not cheap – but fun!

ein bisschen Spaß muss sein
ein bisschen Spaß muss sein

Nach dem uns unterwegs einige Schneescooter überholt hatten, beschließen dass auch wir das unbedingt mal ausprobieren müssen. Ein bisschen funkeln und schon vermietet uns der Chef vom Campingplatz zwei schicke Mobile. Über eine kleine Hügelkette nördlich von Arrenjarka düsen wir mit unseren Höllenmaschinen wieder zurück in Richtung Sarek. Die Scooter sind laut und stinken aber ganz ehrlich: mit 100km/h durch den Tiefschnee zu pflügen macht Spaß! Quer durch den Wald schießen wir in Richtung Kvikkjokk und parken die Schneemobile direkt vorm örtlichen Cafe. Über den See geht es im „Parallelflug“ zum Campingplatz zurück. Noch ein kleiner Ausflug in südlicher Richtung und wir bringen die Motorschlitten zurück. Grinsend nimmt der Besitzer meine Kreditkarte in die Hand, zieht sie mit den Worten „it’s not cheap – but fun!“ durch den Schlitz und bucht für zwei Scooter einschließlich Sprit und Öl, fröhlich 240 Euro ab. Verdammt. Wir sind uns einig: It’s not chep, it’s fun, but one time is enough!


Epilog

Immer gen Süden folgen wir der Küstenlinie Schwedens. Irgendwann wird es Abend, irgendwo halten wir an. Wir haben keine Lust das Zelt auf zu stellen. Auf den Autositzen suchen wir eine bequeme Position und versuchen ein zu schlafen. Das Frühstück gibt’s unterwegs von einer Fast Food Kette. 3000km spulen wir in zwei Tagen ab, man sieht nicht viel wenn man so durch die Gegend hetzt. Leider müssen wir beide wieder unseren Job antreten. Wir wären lieber noch länger im hohen Norden geblieben. Ideen für Touren hätten wir genug.

 

 

verwendete Ausrüstung

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